Der Gropius-Drücker und andere Türklinken der Moderne

Herzlich willkommen

Im privaten Bauatelier des Architekten und Bauhausgründers Walter Gropius (1883-1969) in Weimar entstand 1922 der Entwurf einer Türklinke, die sich in ihrer einfachen geometrischen Form auf einen abgewinkelten Vierkantstab mit anschließendem zylindrischen Griff reduzierte. Dieser so genannte Gropius- oder Bauhaus-Drücker wurde rund 20 Jahre produziert und zählt heute - wie die Wagenfeld-Lampe oder der Weißenhof-Stuhl - zu den Designikonen des 20. Jahrhunderts.

Seit ich vor mehr als zwanzig Jahren einmal beruflich mit den Gropius-Drückern des Bauhausgebäudes in Dessau befasst war, faszinieren mich diese Türklinken. Intensive Recherchen, eine ausgeprägte Sammelleidenschaft, mehrere Ausstellungen sowie Vorträge und Veröffentlichungen waren die Folge.

Auf den nachfolgenden Seiten habe ich die Ergebnisse meiner Recherchen zur Entstehungs- und Entwicklungsgeschichte, zu den verschiedenen Herstellern, zu den unterschiedlichen Modellen und zu den verwendeten Materialien zusammengefasst um hier vor allem Sammlern, Architekten und Denkmalpflegern die Möglichkeit zu geben, zu vergleichen und sich zu informieren. Gleichzeitig möchte ich auf einige andere Türdrücker der Moderne, wie etwa Ferdinand Kramers Frankfurter Normendrücker oder Max Burchartz Einheits-Beschlag hinweisen und einige interessante Fundorte vorstellen.

Für Hinweise bin ich immer dankbar, ebenso wie für Angebote von Gropius- oder anderen Drückern der Moderne, die meine Sammlung bereichern könnten. Gern nehme ich auch Anfragen zu Ausstellungen, Vorträgen oder  Begutachtungen entgegen.

Harald Wetzel

Weitere Informationen zur Bauhausarchitektur finden Sie auf meiner Bauhausstadt-Seite.

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Gropius-Drücker im Fagus-Werk
Wagenfeld-Drücker
Mies van der Rohe-Drücker